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22. April 2020
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Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen
und in Öffentlichen Verkehrsmitteln ab 27. April


Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland
führen Maskenpflicht ein - zulässig sind sogenannte Alltagsmasken oder auch Schal.


Liebe Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber,
liebe Geschäftspartner,

nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken.
 
Die vollständige Erklärung der Regierungssprecherinnen und Regierungssprecher von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben wir Ihnen nachfolgend verlinkt.

Was bedeutet das für uns im Bäckerhandwerk?

Produktion + Verkauf
Die Bäckerei muss die Einhaltung des neuen Arbeitsschutzstandards „SARS-CoV-2“, über den wir im heutigen Newsletter 14/2020 berichtet haben, sicherstellen. Insbesondere die Abstandsregel 1,5 Meter. Ist dies nicht möglich umzusetzen, sind in Verkauf und Produktion schon jetzt Masken verpflichtend. Mit der heutigen Entscheidung zur Maskenpflicht hat das nach unserer Einschätzung aber erst einmal nichts zu tun. 

Kundenverkehr
Durch die heutige Entscheidung werden nun die Bürgerinnen und Bürger verpflichtet im öffentlichen Raum (Einkaufen, ÖPNV etc.) ab kommendem Montag Mund-Nase-Masken („Alltagsmasken“) zu tragen. Das gilt dann auch für die Kunden von Bäckereien. Eine Verpflichtung Masken für Kunden zu bevorraten und ihnen diese zur Verfügung zu stellen, sehen wir derzeit nicht. Es wird allerdings bestimmt Unternehmen im Handel geben, die diesen Service für Ihre Kunden anbieten werden.

Trägt ein Kunde keine Maske, begeht dieser die Ordnungswidrigkeit, nicht der Bäcker. Darüber hinaus wird sich aus dem Hausrecht des Bäckers die Möglichkeit ergeben, Kunden des Ladens zu verweisen, die keine Maske tragen. 

Empfehlung:
In der öffentlichen Wirkung wird es zukünftig nur schwer zu vermitteln sein, wenn Kunden zum Tragen einer Mund-Nase-Maske verpflichtet sind, die Verkäuferinnen und Verkäufer „hinter dem Tresen“ aber keine Maske tragen, auch wenn sie durch Plexiglas geschützt sind und die Einhaltung der Abstandsregelung von 1,5 Metern erfüllt und eingehalten werden kann. Außerdem bemüht sich das Bäckerhandwerk derzeit aktiv darum möglichst schnell wieder eine Öffnung der Café-Betriebe zu erreichen. Hierfür ist es sicherlich hilfreich in der öffentlichen Wahrnehmung eine Vorbildfunktion einzunehmen. 

Wir empfehlen Ihnen daher Ihre Verkäuferinnen und Verkäufer ab Montag, den 27.04.2020 mit Mund-Nase-Masken auszustatten und sie auf den richtigen Umgang mit diesen hinzuweisen. Diese Empfehlung geben wir, auch wenn keine Verpflichtung besteht, da die Anforderungen des Arbeitsschutzstandards „SARS-CoV-2“ im Betrieb erfüllt werden. Bitte beachten Sie, dass es bei Ihnen vor Ort zu Abweichungen durch kommunale Sonder-Regelungen kommen kann.

Wir haben mit einigen BÄKOs Kontakt aufgenommen, teilweise sind Masken noch vorrätig bzw. werden kurzfristig erwartet.

Bleiben Sie gesund - wir backen das!

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Hinkelmann
Landesinnungsmeister

Michael Bartilla
Geschäftsführer

Erklärung der Regierung

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