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30. April 2020
Themenübersicht:


• Öffnung für Gastro und Cafes in Sicht

• Am 5. Mai ist Tag des Deutschen Brotes

• Ausnahmeregelung zu Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Telefon verlängert

• Beim Bäcker kontaktlos bezahlen

Liebe Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber,
liebe Geschäftspartner,

Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit zwei weiteren Bundesländern einen Drei-Stufen-Plan erarbeitet, der unter anderem die Öffnung der Gastronomie und somit unserer Cafe-Bereiche vorsieht. In einer Videokonferenz mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder  am kommenden Mittwoch sollen die Pläne vorgestellt werden. Ergebnisse sollen bereits am gleichen Tag verkündet werden. 

In dem Modell ist die Öffnung für Gastronomie und Cafes in der zweiten Phase vorgesehen. Eine Öffnung könnte somit noch in der ersten Maihälfte unter Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen starten.

Lesen Sie hierzu und zu weiteren Themen in dieser Ausgabe von BIV kompakt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen 1. Mai, bleiben Sie gesund - wir backen das!


Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Hinkelmann
Landesinnungsmeister

Michael Bartilla
Geschäftsführer



Öffnung für Gastro und Cafes in Sicht
3-Phasen-Modell soll für schrittweise Belebung sorgen
Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen wollen mit einem Drei-Stufen-Plan schrittweise die coronabedingten Einschränkungen für den Tourismus, die Gastronomie und die Hotellerie zurücknehmen. Dieses soll in drei Phasen geschehen.

Das 3-Phasen-Szenario zur Belebung der Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie
  1. Demnach sollen die ersten Einschränkungen ab Anfang Mai gelockert werden. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos und Freizeitparks, wie die Wirtschafts- und Tourismusminister der drei Länder heute mitteilten.
  2. In der zweiten Phase sollen Restaurants und – mit eingeschränkter Nutzung – Hotels folgen.
  3. Später solle dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein.
Dieses Konzept wollen die Länder in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. „Zu welchem Datum die einzelnen Phasen beginnen, werden die Länder in Abstimmung mit dem Bund in Eigenverantwortung bestimmen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung, die wir Ihnen nachfolgend zum Download bereitgestellt haben. Ein einheitliches, zeitgleiches Vorgehen der Länder dürfte somit unwahrscheinlich sein.

Eine erste Lockerungsstufe könnte für den 7. Mai ins Auge gefasst werden, in der zweite Phase könnten am 11. Mai Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels und am 25. Mai dann Übernachtungstourismus ohne Restriktionen folgen. Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die hier genannnten Zeiten noch keineswegs offiziell sind. Es wurde betont, der tatsächliche Zeitplan stehe unter dem Vorbehalt des Infektionsgeschehens. Bei allen Maßnahmen sei zu beachten, „dass der Gesundheitsschutz der Bürger Vorrang hat“.

Deshalb sehe das Konzept die Einhaltung strikter Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Registrierungspflichten vor. Voraussetzung sei auch immer, dass die epidemiologische Lage sich weiter stabilisiere.

Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstag
 

Kanzlerin Angela Merkel will am heutigen Donnerstag (so wie ursprünglich auch anvisiert) erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder über den Stand der Bekämpfung der Pandemie beraten. Dabei soll es auch um das weitere Vorgehen in Schulen und Kitas, bei Gottesdiensten und der Ladenöffnung gehen. Weitreichende neue Lockerungsbeschlüsse für die Gastronomie werden nicht erwartet. Hierüber soll voraussichtlich bei einer weiteren Videokonferenz von Bund und Ländern am kommenden Mittwoch, 6. Mai, beraten werden. Für den Abend des 6. Mai ist eine Erklärung Merkels angekündigt worden. Nach Angaben aus Regierungskreisen sitzt die Sorge tief, dass die Gefahr eines Rückfalls hoch ist, da es bei vielen früheren Pandemien ebenfalls eine zweite Welle gegeben habe. Merkel hatte deshalb weitere Öffnungsbeschlüsse vom 30. April auf den 6. Mai vertagt, da man erst dann wisse, ob der Kurs etwa der Ladenöffnungen in Deutschland zu beherrschbaren Zahlen an Corona-Infizierten führe. 

In einer Ideensammlung hat der DEHOGA mögliche betriebliche Maßnahmen bei Wiedereröffnung zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern zusammengestellt. Vielleicht ist der ein oder andere nützliche Hinweis auch für Ihren Betrieb dabei. Dieses Manuskript finden Sie ebenfalls in der Anlage.

3-Phasen-Modell
Mögl. Schutzmaßnahmen Hotel & Gastro

Am 5. Mai ist Tag des Deutschen Brotes
Brotbotschafter sind in diesem Jahr alle Innungsbäcker des Landes

Der Tag des Deutschen Brotes am 5. Mai wird in diesem Jahr auf besondere Art und Weise begangen. Denn der Zentralverband ernennt alle 6.500 Innungsbäcker zu Botschaftern des Deutschen Brotes. Alle Handwerksbäcker sind aufgerufen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen, um auf die Vielfalt ihrer Produkte und ihr Handwerk aufmerksam zu machen.

Der Countdown läuft:
In wenigen Tagen feiern die Deutschen Innungsbäcker bereits zum achten Mal mit allen Brotliebhabern die Vielfalt und Qualität der Deutschen Brotkultur. In diesem Jahr steht der Tag wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen: Noch immer bestimmt die Krise den Alltag der Menschen und der Branche. Dadurch steigt zugleich die Wertschätzung für das systemrelevante Bäckerhandwerk, denn wie wichtig das täglich Brot für die Menschen ist, haben gerade die vergangenen Wochen bewiesen.

„Die dezentralen Strukturen unserer Bäckerbranche haben sich bewährt und auch in Krisenzeiten für eine reibungslose Versorgung mit frischen Backwaren gesorgt. Darauf können wir mit Recht stolz sein“, so Michael Wippler, Präsident des Deutschen Bäckerhandwerks. „Wir möchten dies auch nach außen zeigen, indem wir alle 6.500 Innungsbäcker dieser Republik zu „Botschaftern des Deutschen Brotes“ ernennen“, so Wippler weiter. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks spricht damit den Handwerksbäckern seine Wertschätzung und seinen Dank aus. Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes, ergänzt: „In der Corona-Krise leisten zahlreiche Innungsbäcker nicht nur tagtäglich Großartiges, um die Grundversorgung mit Backwaren zu sichern, sondern sie beweisen mit vielen kreativen und karitativen Projekten ihren Ideenreichtum: Mit Spendenaktionen für soziale Einrichtungen, Lieferdiensten oder Drive-Ins und witzigen Backideen, welche die Kunden zum Schmunzeln bringen, zeigen sie, wie flexibel und innovativ sie sind.“ „Wir rufen alle Innungsbäcker auf, sich in diesem Jahr ganz besonders am Tag des Deutschen Brotes zu beteiligen. Sie haben sich in den vergangenen Wochen als im höchsten Maße systemrelevant bewiesen. So wichtig die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist, geht es doch um so viel mehr. Der Tag des deutschen Brotes ist der ideale Anlass, an dem die Bäcker verdeutlichen, was sie stets leisten und was in der Krise besonders wertvoll ist: Mit viel Kreativität und handwerklichem Können täglich Freude in den Alltag ihrer Kunden zu bringen“, fasst Schneider seinen Appell zusammen.

Die Werbegemeinschaft des Zentralverbandes unterstützt die Innungsbäcker wie gewohnt bei der Organisation von Marketingmaßnahmen für den Tag des Deutschen Brotes. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Homepage der Werbegemeinschaft, die wir Ihnen nachstehend verlinkt haben. Der Tag des Deutschen Brotes, der seit 2013 stattfindet, wird auf den Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #TagdesBrotes kommuniziert.

Werbegemeinschaft


Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Telefon
Ausnahmeregelung erneut verlängert

Ende März war eine befristete Sonderregelung beschlossen worden, dass Arbeitnehmer mit Erkrankungen der oberen Atemwege ohne schwere Symptomatik angesichts der Coronavirus-Epidemie auch nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine AU-Bescheinigung ausgestellt bekommen konnten, ohne dafür die Arztpraxen aufzusuchen. Der GBA hat beschlossen, dass diese Sonderregelung nun nach einer zweiten Verlängerung bis zum 18. Mai 2020 gelten soll. AU-Bescheinigungen dürfen für die Dauer von 7 Kalendertagen ausgestellt werden. Zudem soll nur bei fortdauernder Erkrankung eine einmalige Verlängerung möglich sein.

Den Beschluss des GBA haben wir Ihnen nachfolgend verlinkt.

Beschluss GBA

Beim Bäcker kontaktlos bezahlen

Der ganz überwiegende Teil der Kunden von Bäckereien zahlt nach wie vor mit Bargeld. Bargeld ist aus vielen Gründen bewahrenswert. Der Zentralverband hat sich deswegen gegen jede Art von Beschränkung der Bargeldzahlungen ausgesprochen und wird sich der Politik gegenüber weiter klar für den Erhalt des Bargeldes einsetzen.

Eine repräsentative Umfrage zeigt aber auch: Bargeldloses Bezahlen ist auf dem Vormarsch: Bereits jeder Fünfte würde Beträge unter 25 Euro am liebsten mit girocard bezahlen, bei den 16- bis 19-Jährigen ist es sogar jeder Dritte. Und die Mehrheit der Befragten erachtet das kontaktlose Bezahlen als praktisch. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie dürften diese Zahlen noch um einiges gestiegen sein. Betriebe berichten, dass kontaktloses Bezahlen in der gegenwärtigen Situation vermehrt von Kunden nachgefragt wird.

Bargeldloses und kontaktloses Zahlen wird also auch für Bäckereien immer wichtiger. Der Zentralverband hat deswegen zusammen mit der Initiative Deutsche Zahlungssysteme eine Broschüre zum kontaktlosen und bargeldlosen Zahlen aufgelegt. Die Broschüre zeigt anschaulich und einfach auf, wie Bäckereien und ihre Kunden bestmöglich von dieser neuen Technologie profitieren können. Eine Online-Version der Broschüre haben wir Ihnen nachfolgend zum Download bereitgestellt.

Broschüre "Kontaktloses Bezahlen"


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